Die Philippinen brauchen uns

Helfen Sie jetzt!

Knapp zwei Wochen, nachdem der Taifun „Haiyan“ auf den Philippinen wütete, wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Insgesamt sollen nach neuerlichen Recherchen 13,2 Millionen Menschen von den Auswirkungen betroffen sein. 4,4 Millionen von ihnen haben ihr Zuhause verloren.
Schon direkt nach dem gewaltigen Sturm konnte die Organisation „Plan Deutschland“, die von „Schwerte hilft e.V.“ unterstützt wird, sich an den ersten Hilfsmaßnahmen vor Ort beteiligen. Unterstützt werden diese Maßnahmen von „Plan Phillippinen“ und „Plan Indonesien“. Hier zeigt sich wieder einmal, wie wichtig es ist, zuverlässige Partner vor Ort zu haben.

 

Der Zugang zu den betroffenen Gebieten verbessert sich. Die Trümmer werden langsam beseitigt, so dass die Hauptstraßen wieder befahrbar sind. Katastrophenschutzexperten unterstützen die Arbeit, koordinieren die Nothilfe und bauen Versorgungsketten auf, um die von Manila aus kommenden Hilfsgüter wie Lebensmittel, Sets zur Wasseraufbereitung, Hygieneartikel und Materialien zum Bau von Notunterkünften zu verteilen.

 

In den Provinzen Eastern und Western Samar, Leyte und Cebu wurden viele Wassersysteme stark beschädigt, so dass Tausende von Menschen kein sauberes Wasser haben. Jedoch ohne sauberes Trinkwasser besteht die Gefahr, dass sich Krankheiten schnell ausbreiten, Seuchengefahr besteht.
„Plan Deutschland“ hat allein in der Stadt Tacloban in den letzten Tagen über 850 Sets zur Wasseraufbereitung verteilt. Schon vor dem Taifun wurden in allen Plan-Programmgebieten über 4.000 dieser Sets gelagert und umgehend verteilt. Die Sets bestehen aus einem 10-20 Liter Wasserkanister und Chlortabletten zur Reinigung des Wassers.

 

Nun werden die Hilfsgüter auch in die schwer zugänglichen ländlichen Gemeinden gebracht, wo bisher noch keine Hilfe angekommen ist, aber Hilfe dringend notwendig ist. In einigen Gemeinden wurden mehr als 90 Prozent der Hüuser zerstört, und die Menschen leben entweder in provisorischen Evakuierungszentren oder haben sich aus Schutt notdürftig ein Dach über den Kopf gebaut.
Viele Kinder und Erwachsene sind stark traumatisiert und benötigen Hilfe, darunter insbesondere Neugeborene und ihre Mütter. Das Leid der Kinder ist nicht zu beschreiben. Ohne schnelle Hilfe drohen viele Kinder an Krankheiten oder Unterernährung zu sterben.

 

Dennoch gehen die Menschen mit ihrer Situation vertrauensvoll und kümpferisch um in dem Wissen, dass der Weg zur Normalitüt ein langer und beschwerlicher werden wird.

 

Mit ihrer Spende unterstützen Sie die Menschen. Helfen sie jetzt!

 

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